30. März 2026 – Megurogawa

Es geht dem Ende zu. Da ich schon zur Kirschblütenzeit hier bin, wollte ich heute zum Fluss Meguro. Dort war ich auch schon einmal, und es ist wirklich ein schöner länger Weg am Fluss entlang, voll mit Kirschblüten. Laut Google ist der Bereich um Nakameguro besonders schön. Aber davor war es genau so schön, nur nicht ganz so voll. Toll.

Nun probiere ich noch eine Sushikette, mit Förderband und Tablet-Bestellung, aber diesmal nicht in Shibuya.

Ja, ich hatte Hunger. Man kann hier mit nur wenig Reis bestellen, sehr praktisch. Dann wird man nicht so schnell satt und kann mehr Fisch genießen. Takoyaki gab es auch.

29. März 2026 – Ueno Park

Aufgrund der letzten zwei Tage bin ich heute etwas  energielos. Zudem muss ich ein bisschen Orga für die Heimreise betreiben. Also bin ich sehr spät los und zu Fuß zum Ueno-Park gelaufen. Es ist echt eine Schande, mein Corona-Urlaub macht mir alles ein bisschen madig. Die Masse an Menschen ist einfach nicht normal. Man kann schon seinen Spaß haben, aber wenn man weiß, wie es sein könnte, ist es schon irgendwie heftig. Es war trotzdem eine nette Erfahrung. Die vielen Kirschblüten waren sehr schön.

Abends bin ich noch ein wenig durch Akihabara, und habe unter anderem den Hanabusa-Schrein besucht. Sehr versteckt. 

Auf dem Heimweg hab ich neben der einer Kotzlache ein Handy gefunden. Ich hab ein vertrauenswürdig aussehendes Pärchen gefragt, was ich machen soll. Die meinten, es zur nächsten Polizeistation zu bringen und haben angeboten, dies auch zu tun. Hoffentlich haben sie das wirklich. 😅 Aber Google hat mir dann in Nachgang genau das selbe gesagt.

28. März 2026 – AnimeJapan 2026 in Odaiba, Big Sight

Durch Zufall, bzw. Werbung habe ich erfahren, dass dieses Wochenende die AnimeJapan 2026 ist. Eine riesengroße Messe, bzw. die offizielle Messe, wo die Produktionsfirmen Neuheiten vorstellen und es viel zu sehen gibt, auch hochkarätige Synchronsprecher haben Bühnenshows u.s.w. Für nur 13€ Eintritt musste ich mir das geben. Ich war gestern sehr lange im Mogra, wodurch ich ein bisschen Angst hatte, weil ich das Ticket schon im Voraus gekauft habe. 4 Stunden Schlaf, müde fertiggemacht, zwei Kaffee rein und los geht’s um halb 11. Um 9 war Einlass. Laut Google wartet man aber Recht lange, wenn man früh da ist. Ich war um 12 da, und hab zwar lange gebraucht, den Eingang zu finden (die Messe Düsseldorf ist ein Witz dagegen), bin aber sofort reingekommen. Habe wohl alles richtig gemacht. Das ganze ist seeeeehr beeindruckend, wow. Und alles läuft auch relativ geordnet ab. Für Merch-Stände muss man allerdings viel Zeit mitbringen (>1h), und es gibt Stages, bei denen die Plätze verlost werden. Dafür hatte ich aber früher buchen müssen. Passt schon, wird eh nicht übersetzt, was da dann zu hören ist. So hab ich auch endlich den Big Sight gesehen, wo auch die Comiket stattfindet. Die steht auch noch irgendwann auf meiner Liste.

Damit war der Tag auch schon fast rum. Heute Abend ist wieder einer der Tage, an dem der Sky Tree in Madoka Magica Farben beleuchtet wird. Also habe ich den Abend in den Sky Tree herum verbracht. Ich mag die Gegend eh, da ich im letzten Urlaub einige Spaziergänge dort gegangen bin.

27. März 2026 – Nakano, Yoyogi-Park

Im Hotelaufzug steht, dass das Hotel zwischen 01:00 und 05:00 Uhr morgens geschlossen ist. Da im Mogra heute ein Event ist, zu dem ich vielleicht möchte, habe ich nachgefragt. Angeblich ist doch rund um die Uhr die Lobby besetzt. Ich bin gespannt, falls es so weit kommt.

Meine Kassiererin beim Morgeneinkauf wurde gerade angelernt. Ich nehme den Beleg und bedanke mich, sie sich auch und sie bekommt nen leichten Anschiss weil das zu fruh war. Meine Schuld. 😅😂 Ubs.

Heute fahre ich nach Nakano, ich weiß, dass mir die Einkaufsmeile – der Nakano Broadway – sehr gut gefallen hat und ich dort damals auch ein seltenes Fundstuck entdeckt habe. Meine Vermutung allerdings ist, dass er viel zu voll sein wird.

Zum Glück habe ich mich geirrt. Die Gegend liegt auch etwas außerhalb des Zentrums, aber es war relativ gemütlich. Trotzdem viel los, aber etwas angenehmer als Akihabara oder Ikebukuro. Hier sind die Sachen allgemein auch etwas günstiger und man kann auch seltene Sachen finden. Habe ich diesmal leider nicht, schade. Aber dafür einige günstige Schnapper.

Danach nach Harajuku, aber nur für zwei Gallerien.

Hochwertige Kunstdrucke, Einzelstücke, Cel Shades u.s.w., die auch alle zu kaufen waren, wenn man zu viel Geld hat. 😅 Trotzdem nett. Harajuku selber war mir zu voll. Ich bin dann noch in den Yoyogi-Park gegangen, da herrschte auch wildes Treiben wegen Hanami (Blumen-schauen und dabei picknicken).

Abends bin ich dann ins Mogra gegangen. Diesmal war es eine Party nach genau meiner Vorstellung. Sehr viel J-Core. Leider waren diesmal nur hinter dem DJ-Pult Visuals. Aber tolle Party. Nun habe ich das auf meiner Liste auch abgehakt und brauche wohl nicht noch weiter feiern gehen.

26. März 2026 – Akihabara

Früh aufstehen, um 10 Uhr auschecken, und dann ins letzte Hotel, diesmal ein richtiges, was auch etwas teurer war. Das erste und letzte Hotel waren normale, dazwischen waren alle mit Self-Check-In und Out, eher wie kleine Appartments, dafür aber mit Japanischen Duschen. Trotzdem war das in Fukuoka bis jetzt das beste, wobei ich das Zimmer heute ja noch nicht gesehen habe.

Den ganzen Kram ein Kilometer durch den Regen schleppen. Im Nachhinein hätte ich mal lieber einfach ein Taxi genommen. Dafür hab‘ ich mir danach ein dickes Frühstück gegönnt. Danach bin ich wieder nach Akihabara (10 Minuten Fußweg), um weiter zu shoppen. Wer also keinen Nerd-Kram mag, lieber weg klicken.

Ich muss den Zimmerschlüssel beim Verlassen abgeben was ich irgendwie merkwürdig finde, und auf booking.com stand, es gibt eine Möglichkeit seine Wäsche zu waschen. Stellt sich heraus, dass damit  der Waschsalon vom AirBnB im die Ecke gemeint ist. Das finde ich etwas schwach, eigentlich wollte ich genau sowas vermeiden.  Schade, aber ich werd’s überleben. Das mach ich allerdings erst nachts, jetzt geh ich noch ein wenig raus.

Nachdem ich viel zu viel Geld ausgegeben habe, wollte ich noch eine Runde Maimai Circle zocken, aber dieses Mal waren alle Plätze in den näheren Gamecentern belegt. Es war auch gefühlt um einiges voller als Dienstag. Da ich eh noch Wäsche waschen musste, bin ich dann zeitnah ins Hotel.  Wie nervig. Der Waschsalon war – wie vorhin – immer noch belegt. Klar. Ist ja auch ’nen AirBnB mit zwei Waschmaschinen (und 6 Trocknern – hä?). Das Hotel ist dadurch schon unten durch bei mir. Bin einen Salon weiter gegangen. Stolze 7€, aber Waschen und Trocknen in einem, ohne was zwischendurch tun zu müssen. Die Wäsche kam sauber, trocken und unversehrt heraus nach 70 Minuten, super. Im Gegensatz zu den anderen Unterkünften hatte ich ja auch keinen Wäscheständer. und auch besser als die Waschsalons in Deutschland. Ich bin zumindest ein bisschen beeindruckt. Das Hotel ist wiederum sehr hellhörig, ich habe Leute reden hören. Die Unterkunft davor war mir bis auf den wenigen Platz lieber.

25. März 2026 – Ikebukuro

Heute zieht es mich nach Ikebukuro. Hier war ich tatsächlich noch nicht.  Was komisch ist, da es als Mischung aus Shinkuku und Akihabara beschrieben wird. Ist bis jetzt irgendwie an mir vorbeigegangen. Es ist wohl aber auch zum Teil eher an die weibliche Fangemeinde gerichtet, was man an einigen Orten auch gemerkt hat. Leider ist aber auch Regen angesagt. Passt aber auch ein wenig, denn hier werde ich hauptsächlich shoppen.

Daher gibt es heute auch nicht so viel zu berichten. Der Animate, der zu sehen ist, ist wohl der größte auf der Welt – wohlgemerkt gibt es Animate nur in Japan. Aber hier ist es wohl der größte. 9 Stockwerke großflächige Ebenen. Uff. Hat ’ne ganze Weile gedauert, mich da durchzukämpfen. An den Kassen gab es Schlangen! Unfassbar, da ich hier und da was gekauft habe, hat das auch Zeit gekostet. Als ich rauskam, war es richtig am Schütten. Da blieb mir nichts übrig, als doch einen neuen Regenschirm zu kaufen.

Danach bin ich zur Sunshine City gegangen, auf dem Weg in ein paar K-Books und einen Mandarake, der allerdings mehr auf Comics (anstatt wie gewohnt Figuren) ausgerichtet war. Der soll wohl am Bahnhof sein.

Sunshine City hat eine Aussichtsplattform, einen Indoor-Vergnügungspark (Namja-Town) und mehr zu bieten, ich bin aber nur durch geschlendert und ins größte Pokemon-Center (dun dun du du dun) der Welt (die es wieder nur in Japan gibt) gegangen. 😆 Hier ist leider wieder der Vergleich zum Pokemon-Center Osaka, welches zu Corona fast leer war, recht schmerzhaft.  Es war so voll, dass ich nicht lang blieb. Aber es war alles sehr nett hergerichtet.

Zurück zum Bahnhof. Trotz heftigem Regen war echt viel los, alle hatten halt Regenschirme. Davon hab ich leider kein Foto gemacht. Aber von diesem krassen Gerät, was die Regenschirme trocknet. Vor den meisten Läden waren nur Überzüge für die Schirme, in denen sich aber das Wasser sammelt und sie nicht trocknen.

Einen Evangelion-Store gab es auch. Der wurde mir bei Google-Maps zufällig angezeigt. Da musste ich natürlich bin (schwer zu finden, aber langsam weiss ich wieder, wie man sich hier orientiert). Die Artikel waren zum grossen Teil schon recht fanservice-mäßig, aber auch echt ein paar nette Sachen. Die großen Sachen waren zu teuer & nicht möglich nach Deutschland zu transportieren, aber ein Shirt hab ich mir dann doch geholt. Da gab es einige gute Shirts, eines aus der klassischen alten Serie von ’95 (oder zumindest so dargestellt), das hat aber umgerechnet 120€ gekostet. Das teuerste Shirt, was ich bis jetzt gesehen habe. Vielleicht ist das wirklich 30 Jahre alt und hat Sammlerwert. War mir, so gut es war, auf jeden Fall zu teuer. und nach kurzer Recherche scheint es eine Marke zu sein, die sich das Recht rausnimmt, teuer zu sein. Wobei die Produkte echt interessant sind.

Auf dem Heimweg hab ich noch einen Schrein mitten im Betonwald entdeckt. Ich hab tatsächlich einen Schrein in Akihabara auf meiner Liste, aber der war es nicht. Trotzdem nett.

24. März 2026 – Kaiserpalast, Akasaka, Shibuya

Nach dem sehr magiereichen Tag gestern, ist heute wieder etwas Kultur und Kirschblüte angesagt. Zuerst bin ich zum Garten des Kaiserpalastes. Ich habe mich entschieden, hin zu laufen, um mehr von der Stadt zu entdecken.

Hier war ich schon ein paar Mal, ich war allerdings noch nicht auf der Inui-dori. Diese hat nur zum im Frühling und im Herbst ein paar Tage offen. 2020 war ich zur richtigen Zeit da, aber dank Corona war sie dann nicht offen. Schöne Straße, viel Kirschblüten, komplett überlaufen, und harte Sicherheitsmassnahmen. Metalldetektoren und ich musste aus meinem Wasser trinken, dass ich dabei hatte. 😆 Sonst haben die bei Taschenkontrollen einmal reingeleuchtet, ohne richtig zu schauen und das war’s.

Dahinter war noch ein kleiner Park, der aber nicht besonders war. Und ich bin an einem Budoukan vorbeigelaufen, indem Sportveranstaltungen abgehalten werden. Es waren sehr viele Leute dort, also war da wohl irgendwas. Ich bin dann mit der Bahn nach Akasaka gefahren, um dort noch zum Akasaka-Hikawa-Schrein zu fahren, da ich das gestern nicht geschafft habe.  Dieser galt wohl wie der andere Hikawa Schrein in Azabu-Juban auch als Vorlage, das hat man hier allerdings kaum gespürt, es war ein ganz normaler,  aber schöner Schrein. Hier habe ich mein zweites Goshuin geholt. An der Bahnhaltestelle war ganz viel Harry Potter, ich glaube weil da in der Nähe ein Musical von lief.

Vom Schrein hab ich mich auf den Weg nach Shibuya gemacht, wieder zu Fuß, durch einen schönen Park entlang.

In Shibuya ein wenig Zeit verbracht und dann an einem Kaiten Sushi zu Abend gegessen. Es war eine beachtliche Warteschlange, da ich aber allein war bekam ich schnell einen Platz. Auch noch an der Ecke, angenehm. Man bestellt am Tablet und es kommt per  Förderband zu einem. Toll. Eine Bestellung kam falsch, war aber kein Problem, wurde schnell behoben.

Bis ich in Shibuya dann das richtige Bahngleis gefunden habe, verging einige Zeit. Ich musste auch einmal durch die Schranken aus dem Bahnhof raus und wieder rein, und mir wurde trotzdem was abgezogen. 🤷 Danach hab ich die Lage meines Hotels genutzt und bin noch was shoppen und ins Spielcenter gegangen. Das MaiMai Circle Musik-Spiel wird mir fehlen. Da es im ersten Gamecenter besetzt waren, und die nur eins hatten, bin ich einfach ins nächste gegangen.

23. März 2026 – Azabu-Juban und  Moonlit Waltz auf dem Skytree

Heute bin ich zeitig Richtung Roppongi gefahren. Dort war Ich vor 10 Jahren schonmal, wo ich zufällig ein Fest miterleben durfte. Da es früher Mittag war, war es eher sehr ruhig.

Über Roppongi-Hills bin ich ins Azabu-Juban-Viertel gelaufen. Roppongi soll abends zum Ausgehen interessanter sein, aber da werde ich wohl nicht die Zeit für finden. Ein etwas gehobeneres Viertel zwischen Roppongi und dem Tokyo Tower – unter anderem sind hier auch einige Botschaften zu finden. Sehr angenehm und nicht zu überlaufen.

Aufgrund Google bin ich auf die Idee gekommen, mir hier ein Goshuin machen zu lassen als Andenken und hab mir direkt ein  Buch, Goshuincho, gekauft. Keine Ahnung, wieso ich das noch nicht früher gemacht habe, soviel Tempel und Schreine wie ich besucht habe. Aber oft waren die Souvenirstände auch überlaufen, so dass man sich lange anstellen müsste. Und besser spät als nie.

Weiter zum Arisugawa-no-miya Memorial Park. Ein sehr schöner, mittelgroßer Park mitten in Tokyo.

Weiter zum Einkaufsviertel von Azabu-Juban. Dort gab es die Statue von Kimi-chan zu sehen, eine wohl traurige Geschichte, die ein Kinderlied hervorgebracht hat.

Mein vorletzter Punkt der Pilgerreise, bei der ich im Voraus nur das Viertel Azabu-Juban auf dem Plan hatte, war dieser McDonalds. Der McD selbst ist nicht das besondere, sondern die Pachinko-Spielhalle, die davor in dem Gebäude war. Die hat aber wohl nicht in das Viertel gepasst. Ich werde hier nicht ins Detail gehen, da alles im Netz nachzulesen ist. Bei der Recherche unterwegs habe ich herausgefunden, dass  noch spezielle Gullideckel im Viertel verteilt sind, der erste an meinem letzten Punkt, der Metro-Station. Die hab ich dann abgeklappert, und dabei Mut für meinen eventuellen Plan danach zu sammeln: den Skytree.

Zwischendurch konnte ich schöne Fotos vom Tokyo Tower bei untergehender Sonne machen und war auch noch am Zojo-ji, nun schon zum dritten Mal. Da er schon zu hatte, war nur „wenig“ los. Auch habe ich mir eine Stärkung in Form von Taiyaki am Naniwaya geholt, dass die Mangaka Takeuchi Naoko wohl häufig frequentiert hat. Der recht kleine Laden scheint auch Besuche dieser Art gewohnt zu sein, man durfte im Inneren nicht fotografieren. Das Stadtviertel weiß, wie es effektiv Werbung macht. Aber auch abseits davon ein nettes Gebiet.

Nach dem letzten Gullideckel habe ich mir dann das Ticket für den Skytree geholt – jetzt gibt es fast kein Zurück mehr.  Man muss das Ticket ca. mindestens 2 Stunden vorher holen, ich hatte einen Slot für 20:30, also konnte ich nun gemütlich dorthin fahren. Gemütlich in einer vollgequetschten Bahn stehend also Richtung Asakusa.

Das Betreten des Aufzugs lief sehr geordnet ab, wie auch zu erwarten war. Um 20:15 konnte man sich in die Schlange einreihen, was ich tat, und wann war ich oben? Um Punkt 20:30. Zuerst bin ich in den Shop, da auf dieser Ebene im 21.00 Uhr ein Screening lief, was nicht gefilmt werden durfte. Das lief nur 4 mal am Tag abends und war genial, mit der Stadt im Hintergrund. Wow. Wenn auch fast kein neuer Content. Danach ging es mir einem weiteren Aufzug auf Ebene 445, von dort aus läuft man den Rest hoch. Ab hier begann die eigentliche Ausstellung, so dass ich mich kaum noch auf die Aussicht konzentriert habe. Im Aufzug ging es schon los, und es liefen die ganze Zeit Musikstücke aus Serie und Film im Hintergrund. Höchste Qualität, viel Liebe und Mühe wurden hier reingesteckt und das ist genau die Promotion, die dieser Anime verdient hat.

Ins Café im Skytree habe ich es leider nicht mehr geschafft, da dieses auch „Moonlit Waltz“-themenbasiert war. So hieß das Event. Und es hat sich sehr gelohnt!

22. März 2026 – Asakusa

Puh, die Party war echt nett, aber zeitlich auch anstrengend. Dadurch wird mein heutiger Tag etwas ruhiger ausfallen. Ich bin spät aus dem Hotel, da ich auch noch ein paar Sachen zu recherchieren hatte und dann nach Asakusa gelaufen.

Ich stelle fest, die  Hot-Spots Tokyos machen keinen Spaß, wenn man schon mal zu Corona hier war. Hier in den ersten zwei Absätzen der Vergleich.

Komplett überfüllt, die Dressbuden sind unheimlich teuer.

Auch im Sumida-Park herrschte reges Treiben, aber ein paar Kirschblüten waren schon zu sehen. Sehr schön,  hier bin ich ein wenig entlanggeschlendert. Weiter in Richtung Sky-Tree.

Auch hier ist ein Madoka-Event, von Januar bis April.  Da ich mich nicht so fit fühlte, wollte ich einfach mal hingehen und schauen, im Netz waren noch Tickets vorhanden. Ich hätte allerdings zwei Stunden warten müssen, also werde ich die nächsten Tage ein Ticket im Voraus online kaufen, so dass ich nicht vor Ort warten muss. Da die Höhe mir zu schaffen macht, ist das vielleicht auch besser so, da ich fit dafür sein will. Also bin ich noch ein bisschen durch die Einkaufspassage, damit ich nächstes Mal nur noch hochfahren muss. Daher wieder zurück ins Hotel, auf dem Rückweg ein bisschen von der Stadt beeindrucken lassen und früh ins Bett, um morgen wieder fit zu sein.

21. März 2026 – Von Osaka nach Tokyo mit dem Shinkansen, Odaiba

Und wieder einmal heißt es Sachen packen und bis 10 Uhr auschecken. Mein Koffer ist langsam etwas voll und ich glaube auch schon zu schwer. Ich habe jetzt schon eine Extratüte, die ich rumschleppen muss.  Zum Glück muss ich heute nicht fliegen.

Im Bahnhof schnell ein kleines Curry gefrühstückt, hab ich mir heute vorgenommen, ein Bento zu holen. Hab ich damals nicht gemacht. Das werde ich dann schön gemütlich essen. Ich hab mir einen reservierten Fensterplatz mit Aussicht auf den Fuji geholt. Bin gespannt.

Alles läuft geregelt, pünktlicher kann ein Zug nicht losfahren. Die Beinfreiheit ist Wahnsinn. Zug fahren in Japan ist echt besser als fliegen. Und auch besser als Zug fahren in Deutschland. Ich bin auch nur aufgrund der langen Distanzen geflogen. Ab Kyoto ist auch noch der Platz neben mir frei, herrlich.

Seit 2 Jahren kann man im Shinkansen nicht mehr rauchen. Ist mir seit 2 Jahren auch egal, aber trotzdem irgendwo schade, das hatte mir die letzten beiden Reisen doch sehr gefallen, im speziellen Raucherbereich während einer Zigarette die vorbeiziehende Landschaft zu betrachten.

Dafür habe ich diesmal ein leckeres Bento genossen. Während im ÖPNV essen und trinken nicht geduldet wird, ist es im Shinkansen üblich und in Ordnung.

Das Zimmer ist echt klein, aber für Tokyo normal. Außerdem ist es nett eingerichtet. Es gab keinen Aufzug, aber der Check-In-Mensch hat von sich aus meinen Koffer in den dritten Stock getragen. Der Arme.

Da gerade mal 15 Uhr ist, schnell Zeug abgeladen und wieder los. Den Rest des Tages nutze ich um nach Odaiba zu fahren. Vor 10 Jahren bin ich mit Mira und einer Freundin von ihr über die Rainbow Bridge gelaufen. Das ist mir lebhaft in Erinnerung geblieben. Heute nehme ich die Bahn. 😊 Odaiba ist ein Teil Tokyos, der von Wasser umgeben ist. Eine schöne Gegend, auch ein bisschen Strand, wenn ich mich recht entsinne. Ich wäre so oder so hingefahren, aber heute schon, weil dort ein Event von Mahou Shoujo Madoka Magica – meine Nr. 1 Empfehlung, was Film und Fernsehen betrifft –   stattfindet, das morgen endet. Das Event ist wegen dem neuen Film, der erst 13 Jahre nach dem letzten in die japanischen Kinos kommt, und zwar eigentlich im Februar, so dass ich in mir hätte anschauen können. Jedoch wurde der Film im Januar (ein weiteres Mal) verschoben, auf den August.  🙄 Schade. Die Events finden trotzdem statt, immerhin.

Danach hab ich noch die lebensgroße Gundam-Statue angeschaut, die pünktlich als ich da war eine nette Lichtershow geliefert hat. Das Video ist leider etwas zu groß für den Blog. Zum Schluss bin ich noch den Strand in Dunkeln entlanggeschlendert, was einen  sehr schönen Ausblick bietet!

Auf dem Weg ins Hotel in Shimbashi hab ich mir Sushi geholt in einem Standing Sushi Lokal. Die Gegend hat woll billige Izakaya für Salarymen. War interessant, die meisten haben zum Sushi auch ordentlich getrunken. Sehr lecker.

Schnell ins Hotel, Rucksack abgegeben, auf zum Mogra.

Auch wenn die Party nicht ganz so war wie erwartet, war es ein interessantes Event. Die gute Stimmung war deutlich zu spüren, auch wenn die Japaner anders feiern als in Deutschland. Es wird viel weniger getanzt, aber jeder wollte einfach nur eine gute Zeit und Spass haben. Sehr viel Idol-Musik, nicht ganz meine Richtung. Für meinen Geschmack zu wenig Techno/Remixe, dafür dass es DJs sind, aber da muss man vielleicht auch nur die richtige Party erwischen – ich muss die Partys nehmen, die zur Zeit stattfinden. Gegen Ende wurde es etwas mehr Techno. Eine etwas bekanntere Schauspielerin war auch Gast-DJ, Nakamura Eriko, bei ihr war auch filmen verboten. Zwei lokale DJs und Orgas haben auch mit mir geredet und mir ’nen Drink ausgegeben. Teilweise wurde kostenlos Sekt verteilt. Die Soundanlage war sehr gut und es liefen Visuals hinter dem Pult und an den Seiten, sehr immersiv. Hab ich so in Deutschland noch nicht gesehen. Wow. Schöner Abend, aber anstrengend.