Früh aufstehen, um 10 Uhr auschecken, und dann ins letzte Hotel, diesmal ein richtiges, was auch etwas teurer war. Das erste und letzte Hotel waren normale, dazwischen waren alle mit Self-Check-In und Out, eher wie kleine Appartments, dafür aber mit Japanischen Duschen. Trotzdem war das in Fukuoka bis jetzt das beste, wobei ich das Zimmer heute ja noch nicht gesehen habe.
Den ganzen Kram ein Kilometer durch den Regen schleppen. Im Nachhinein hätte ich mal lieber einfach ein Taxi genommen. Dafür hab‘ ich mir danach ein dickes Frühstück gegönnt. Danach bin ich wieder nach Akihabara (10 Minuten Fußweg), um weiter zu shoppen. Wer also keinen Nerd-Kram mag, lieber weg klicken.
Sieht aus wie gezeichnet😱’nen Plüsch-Mimic. Wenn die doch nur nicht so viel Platz nehmen würden.. Akira gibt es auch noch (oder wieder)In Verpackung und halb so teuer wie in Naha!
Ich muss den Zimmerschlüssel beim Verlassen abgeben was ich irgendwie merkwürdig finde, und auf booking.com stand, es gibt eine Möglichkeit seine Wäsche zu waschen. Stellt sich heraus, dass damit der Waschsalon vom AirBnB im die Ecke gemeint ist. Das finde ich etwas schwach, eigentlich wollte ich genau sowas vermeiden. Schade, aber ich werd’s überleben. Das mach ich allerdings erst nachts, jetzt geh ich noch ein wenig raus.
Hotelzimmer.Stärkung zwischendurchEinfach mal ’nen Popup-Store im Yodobashi Camera entdeckt Bei jedem Besuch zieht mich dieses Gebäude in seinen Bann 🫠Diese kleinen Gassen sind das eigentliche Herz Akihabaras, in denen Elektrokram jeder Art verkauft wurde. Lol – ohne Übersetzung wäre ich nicht rausgekommen Keine Hunde waschen (dachte ich erst)Abendessen, da es in der Nähe des Waschsalons nichts besseres gab
Nachdem ich viel zu viel Geld ausgegeben habe, wollte ich noch eine Runde Maimai Circle zocken, aber dieses Mal waren alle Plätze in den näheren Gamecentern belegt. Es war auch gefühlt um einiges voller als Dienstag. Da ich eh noch Wäsche waschen musste, bin ich dann zeitnah ins Hotel. Wie nervig. Der Waschsalon war – wie vorhin – immer noch belegt. Klar. Ist ja auch ’nen AirBnB mit zwei Waschmaschinen (und 6 Trocknern – hä?). Das Hotel ist dadurch schon unten durch bei mir. Bin einen Salon weiter gegangen. Stolze 7€, aber Waschen und Trocknen in einem, ohne was zwischendurch tun zu müssen. Die Wäsche kam sauber, trocken und unversehrt heraus nach 70 Minuten, super. Im Gegensatz zu den anderen Unterkünften hatte ich ja auch keinen Wäscheständer. und auch besser als die Waschsalons in Deutschland. Ich bin zumindest ein bisschen beeindruckt. Das Hotel ist wiederum sehr hellhörig, ich habe Leute reden hören. Die Unterkunft davor war mir bis auf den wenigen Platz lieber.
Heute zieht es mich nach Ikebukuro. Hier war ich tatsächlich noch nicht. Was komisch ist, da es als Mischung aus Shinkuku und Akihabara beschrieben wird. Ist bis jetzt irgendwie an mir vorbeigegangen. Es ist wohl aber auch zum Teil eher an die weibliche Fangemeinde gerichtet, was man an einigen Orten auch gemerkt hat. Leider ist aber auch Regen angesagt. Passt aber auch ein wenig, denn hier werde ich hauptsächlich shoppen.
Schön – Retro Final Fantasy als Werbung für Urlaub 👍AnimateFast alles schon ausverkauft. Hier z.b., eine ganze Abteilung (das ist nur ein Teil davon) nur BoysLove – was in Japan besonders Frauen mögen 🤔 Gibt sogar einen jap. Wort für diese FrauenEin „Disney“-Anime. Hab ihn gesehen und fand ihn nicht gut, hier haben aber viele Mädchen Fotos gemachtHier auch – selber AnimeErwischt! War auf einer Brücke unter einer Autobahn
Daher gibt es heute auch nicht so viel zu berichten. Der Animate, der zu sehen ist, ist wohl der größte auf der Welt – wohlgemerkt gibt es Animate nur in Japan. Aber hier ist es wohl der größte. 9 Stockwerke großflächige Ebenen. Uff. Hat ’ne ganze Weile gedauert, mich da durchzukämpfen. An den Kassen gab es Schlangen! Unfassbar, da ich hier und da was gekauft habe, hat das auch Zeit gekostet. Als ich rauskam, war es richtig am Schütten. Da blieb mir nichts übrig, als doch einen neuen Regenschirm zu kaufen.
Danach bin ich zur Sunshine City gegangen, auf dem Weg in ein paar K-Books und einen Mandarake, der allerdings mehr auf Comics (anstatt wie gewohnt Figuren) ausgerichtet war. Der soll wohl am Bahnhof sein.
Sunshine City hat eine Aussichtsplattform, einen Indoor-Vergnügungspark (Namja-Town) und mehr zu bieten, ich bin aber nur durch geschlendert und ins größte Pokemon-Center (dun dun du du dun) der Welt (die es wieder nur in Japan gibt) gegangen. 😆 Hier ist leider wieder der Vergleich zum Pokemon-Center Osaka, welches zu Corona fast leer war, recht schmerzhaft. Es war so voll, dass ich nicht lang blieb. Aber es war alles sehr nett hergerichtet.
Zurück zum Bahnhof. Trotz heftigem Regen war echt viel los, alle hatten halt Regenschirme. Davon hab ich leider kein Foto gemacht. Aber von diesem krassen Gerät, was die Regenschirme trocknet. Vor den meisten Läden waren nur Überzüge für die Schirme, in denen sich aber das Wasser sammelt und sie nicht trocknen.
Das ist das Trocknerteil. Einfach den Schirm reinstecken und ein bisschen hin und her. Das ist der richtige Mandarake.Das ist der Gott von Namek.Das ist der Evangelion-Store.Ein Mecha-Kuschelkissen <3Wenn man 10.000€ in den beiden Shops ausgibt, kann man einen Aufsteller von einem der Charaktere bekommen. Tonkatsu mit Speck und Ei und Salat und Miso Suppe. War komisch aber lecker.
Einen Evangelion-Store gab es auch. Der wurde mir bei Google-Maps zufällig angezeigt. Da musste ich natürlich bin (schwer zu finden, aber langsam weiss ich wieder, wie man sich hier orientiert). Die Artikel waren zum grossen Teil schon recht fanservice-mäßig, aber auch echt ein paar nette Sachen. Die großen Sachen waren zu teuer & nicht möglich nach Deutschland zu transportieren, aber ein Shirt hab ich mir dann doch geholt. Da gab es einige gute Shirts, eines aus der klassischen alten Serie von ’95 (oder zumindest so dargestellt), das hat aber umgerechnet 120€ gekostet. Das teuerste Shirt, was ich bis jetzt gesehen habe. Vielleicht ist das wirklich 30 Jahre alt und hat Sammlerwert. War mir, so gut es war, auf jeden Fall zu teuer. und nach kurzer Recherche scheint es eine Marke zu sein, die sich das Recht rausnimmt, teuer zu sein. Wobei die Produkte echt interessant sind.
Auf dem Heimweg hab ich noch einen Schrein mitten im Betonwald entdeckt. Ich hab tatsächlich einen Schrein in Akihabara auf meiner Liste, aber der war es nicht. Trotzdem nett.
Nach dem sehr magiereichen Tag gestern, ist heute wieder etwas Kultur und Kirschblüte angesagt. Zuerst bin ich zum Garten des Kaiserpalastes. Ich habe mich entschieden, hin zu laufen, um mehr von der Stadt zu entdecken.
Hier war ich schon ein paar Mal, ich war allerdings noch nicht auf der Inui-dori. Diese hat nur zum im Frühling und im Herbst ein paar Tage offen. 2020 war ich zur richtigen Zeit da, aber dank Corona war sie dann nicht offen. Schöne Straße, viel Kirschblüten, komplett überlaufen, und harte Sicherheitsmassnahmen. Metalldetektoren und ich musste aus meinem Wasser trinken, dass ich dabei hatte. 😆 Sonst haben die bei Taschenkontrollen einmal reingeleuchtet, ohne richtig zu schauen und das war’s.
Dahinter war noch ein kleiner Park, der aber nicht besonders war. Und ich bin an einem Budoukan vorbeigelaufen, indem Sportveranstaltungen abgehalten werden. Es waren sehr viele Leute dort, also war da wohl irgendwas. Ich bin dann mit der Bahn nach Akasaka gefahren, um dort noch zum Akasaka-Hikawa-Schrein zu fahren, da ich das gestern nicht geschafft habe. Dieser galt wohl wie der andere Hikawa Schrein in Azabu-Juban auch als Vorlage, das hat man hier allerdings kaum gespürt, es war ein ganz normaler, aber schöner Schrein. Hier habe ich mein zweites Goshuin geholt. An der Bahnhaltestelle war ganz viel Harry Potter, ich glaube weil da in der Nähe ein Musical von lief.
Budoukan-HalleDas war versteckt auf dem Schreingelände
Vom Schrein hab ich mich auf den Weg nach Shibuya gemacht, wieder zu Fuß, durch einen schönen Park entlang.
In Shibuya ein wenig Zeit verbracht und dann an einem Kaiten Sushi zu Abend gegessen. Es war eine beachtliche Warteschlange, da ich aber allein war bekam ich schnell einen Platz. Auch noch an der Ecke, angenehm. Man bestellt am Tablet und es kommt per Förderband zu einem. Toll. Eine Bestellung kam falsch, war aber kein Problem, wurde schnell behoben.
Bis ich in Shibuya dann das richtige Bahngleis gefunden habe, verging einige Zeit. Ich musste auch einmal durch die Schranken aus dem Bahnhof raus und wieder rein, und mir wurde trotzdem was abgezogen. 🤷 Danach hab ich die Lage meines Hotels genutzt und bin noch was shoppen und ins Spielcenter gegangen. Das MaiMai Circle Musik-Spiel wird mir fehlen. Da es im ersten Gamecenter besetzt waren, und die nur eins hatten, bin ich einfach ins nächste gegangen.
Heute bin ich zeitig Richtung Roppongi gefahren. Dort war Ich vor 10 Jahren schonmal, wo ich zufällig ein Fest miterleben durfte. Da es früher Mittag war, war es eher sehr ruhig.
Frühstück. War ganz schön scharfDer Film läuft hier immer noch im Kino! In Deutschland nur einen Tag..Hier war das Fest, glaube ich.
Über Roppongi-Hills bin ich ins Azabu-Juban-Viertel gelaufen. Roppongi soll abends zum Ausgehen interessanter sein, aber da werde ich wohl nicht die Zeit für finden. Ein etwas gehobeneres Viertel zwischen Roppongi und dem Tokyo Tower – unter anderem sind hier auch einige Botschaften zu finden. Sehr angenehm und nicht zu überlaufen.
Kurayami ZakaHikawa Schrein
Aufgrund Google bin ich auf die Idee gekommen, mir hier ein Goshuin machen zu lassen als Andenken und hab mir direkt ein Buch, Goshuincho, gekauft. Keine Ahnung, wieso ich das noch nicht früher gemacht habe, soviel Tempel und Schreine wie ich besucht habe. Aber oft waren die Souvenirstände auch überlaufen, so dass man sich lange anstellen müsste. Und besser spät als nie.
Weiter zum Arisugawa-no-miya Memorial Park. Ein sehr schöner, mittelgroßer Park mitten in Tokyo.
Weiter zum Einkaufsviertel von Azabu-Juban. Dort gab es die Statue von Kimi-chan zu sehen, eine wohl traurige Geschichte, die ein Kinderlied hervorgebracht hat.
Mein vorletzter Punkt der Pilgerreise, bei der ich im Voraus nur das Viertel Azabu-Juban auf dem Plan hatte, war dieser McDonalds. Der McD selbst ist nicht das besondere, sondern die Pachinko-Spielhalle, die davor in dem Gebäude war. Die hat aber wohl nicht in das Viertel gepasst. Ich werde hier nicht ins Detail gehen, da alles im Netz nachzulesen ist. Bei der Recherche unterwegs habe ich herausgefunden, dass noch spezielle Gullideckel im Viertel verteilt sind, der erste an meinem letzten Punkt, der Metro-Station. Die hab ich dann abgeklappert, und dabei Mut für meinen eventuellen Plan danach zu sammeln: den Skytree.
Da sind selbst Japaner gestoppt und haben Fotos gemacht. Selbst der Brunnen ist ein PoI.
Zwischendurch konnte ich schöne Fotos vom Tokyo Tower bei untergehender Sonne machen und war auch noch am Zojo-ji, nun schon zum dritten Mal. Da er schon zu hatte, war nur „wenig“ los. Auch habe ich mir eine Stärkung in Form von Taiyaki am Naniwaya geholt, dass die Mangaka Takeuchi Naoko wohl häufig frequentiert hat. Der recht kleine Laden scheint auch Besuche dieser Art gewohnt zu sein, man durfte im Inneren nicht fotografieren. Das Stadtviertel weiß, wie es effektiv Werbung macht. Aber auch abseits davon ein nettes Gebiet.
Nach dem letzten Gullideckel habe ich mir dann das Ticket für den Skytree geholt – jetzt gibt es fast kein Zurück mehr. Man muss das Ticket ca. mindestens 2 Stunden vorher holen, ich hatte einen Slot für 20:30, also konnte ich nun gemütlich dorthin fahren. Gemütlich in einer vollgequetschten Bahn stehend also Richtung Asakusa.
Das Betreten des Aufzugs lief sehr geordnet ab, wie auch zu erwarten war. Um 20:15 konnte man sich in die Schlange einreihen, was ich tat, und wann war ich oben? Um Punkt 20:30. Zuerst bin ich in den Shop, da auf dieser Ebene im 21.00 Uhr ein Screening lief, was nicht gefilmt werden durfte. Das lief nur 4 mal am Tag abends und war genial, mit der Stadt im Hintergrund. Wow. Wenn auch fast kein neuer Content. Danach ging es mir einem weiteren Aufzug auf Ebene 445, von dort aus läuft man den Rest hoch. Ab hier begann die eigentliche Ausstellung, so dass ich mich kaum noch auf die Aussicht konzentriert habe. Im Aufzug ging es schon los, und es liefen die ganze Zeit Musikstücke aus Serie und Film im Hintergrund. Höchste Qualität, viel Liebe und Mühe wurden hier reingesteckt und das ist genau die Promotion, die dieser Anime verdient hat.
Ins Café im Skytree habe ich es leider nicht mehr geschafft, da dieses auch „Moonlit Waltz“-themenbasiert war. So hieß das Event. Und es hat sich sehr gelohnt!
Puh, die Party war echt nett, aber zeitlich auch anstrengend. Dadurch wird mein heutiger Tag etwas ruhiger ausfallen. Ich bin spät aus dem Hotel, da ich auch noch ein paar Sachen zu recherchieren hatte und dann nach Asakusa gelaufen.
Ich stelle fest, die Hot-Spots Tokyos machen keinen Spaß, wenn man schon mal zu Corona hier war. Hier in den ersten zwei Absätzen der Vergleich.
Komplett überfüllt, die Dressbuden sind unheimlich teuer.
Sumida Park
Auch im Sumida-Park herrschte reges Treiben, aber ein paar Kirschblüten waren schon zu sehen. Sehr schön, hier bin ich ein wenig entlanggeschlendert. Weiter in Richtung Sky-Tree.
Auch hier ist ein Madoka-Event, von Januar bis April. Da ich mich nicht so fit fühlte, wollte ich einfach mal hingehen und schauen, im Netz waren noch Tickets vorhanden. Ich hätte allerdings zwei Stunden warten müssen, also werde ich die nächsten Tage ein Ticket im Voraus online kaufen, so dass ich nicht vor Ort warten muss. Da die Höhe mir zu schaffen macht, ist das vielleicht auch besser so, da ich fit dafür sein will. Also bin ich noch ein bisschen durch die Einkaufspassage, damit ich nächstes Mal nur noch hochfahren muss. Daher wieder zurück ins Hotel, auf dem Rückweg ein bisschen von der Stadt beeindrucken lassen und früh ins Bett, um morgen wieder fit zu sein.
Und wieder einmal heißt es Sachen packen und bis 10 Uhr auschecken. Mein Koffer ist langsam etwas voll und ich glaube auch schon zu schwer. Ich habe jetzt schon eine Extratüte, die ich rumschleppen muss. Zum Glück muss ich heute nicht fliegen.
Diese nette Baustelle war übrigens direkt vor meiner Tür im 5. Stock. Heute haben sie besonders früh angefangen.
Im Bahnhof schnell ein kleines Curry gefrühstückt, hab ich mir heute vorgenommen, ein Bento zu holen. Hab ich damals nicht gemacht. Das werde ich dann schön gemütlich essen. Ich hab mir einen reservierten Fensterplatz mit Aussicht auf den Fuji geholt. Bin gespannt.
Alles läuft geregelt, pünktlicher kann ein Zug nicht losfahren. Die Beinfreiheit ist Wahnsinn. Zug fahren in Japan ist echt besser als fliegen. Und auch besser als Zug fahren in Deutschland. Ich bin auch nur aufgrund der langen Distanzen geflogen. Ab Kyoto ist auch noch der Platz neben mir frei, herrlich.
Seit 2 Jahren kann man im Shinkansen nicht mehr rauchen. Ist mir seit 2 Jahren auch egal, aber trotzdem irgendwo schade, das hatte mir die letzten beiden Reisen doch sehr gefallen, im speziellen Raucherbereich während einer Zigarette die vorbeiziehende Landschaft zu betrachten.
Dafür habe ich diesmal ein leckeres Bento genossen. Während im ÖPNV essen und trinken nicht geduldet wird, ist es im Shinkansen üblich und in Ordnung.
Akihabara
Das Zimmer ist echt klein, aber für Tokyo normal. Außerdem ist es nett eingerichtet. Es gab keinen Aufzug, aber der Check-In-Mensch hat von sich aus meinen Koffer in den dritten Stock getragen. Der Arme.
Da gerade mal 15 Uhr ist, schnell Zeug abgeladen und wieder los. Den Rest des Tages nutze ich um nach Odaiba zu fahren. Vor 10 Jahren bin ich mit Mira und einer Freundin von ihr über die Rainbow Bridge gelaufen. Das ist mir lebhaft in Erinnerung geblieben. Heute nehme ich die Bahn. 😊 Odaiba ist ein Teil Tokyos, der von Wasser umgeben ist. Eine schöne Gegend, auch ein bisschen Strand, wenn ich mich recht entsinne. Ich wäre so oder so hingefahren, aber heute schon, weil dort ein Event von Mahou Shoujo Madoka Magica – meine Nr. 1 Empfehlung, was Film und Fernsehen betrifft – stattfindet, das morgen endet. Das Event ist wegen dem neuen Film, der erst 13 Jahre nach dem letzten in die japanischen Kinos kommt, und zwar eigentlich im Februar, so dass ich in mir hätte anschauen können. Jedoch wurde der Film im Januar (ein weiteres Mal) verschoben, auf den August. 🙄 Schade. Die Events finden trotzdem statt, immerhin.
Zuckerwatte Ein Shop nur für One Piece Stamp Rally – hab erst danach gesehen, dass neben dem ersten Stempel eine Map mit den restlichen ist
Danach hab ich noch die lebensgroße Gundam-Statue angeschaut, die pünktlich als ich da war eine nette Lichtershow geliefert hat. Das Video ist leider etwas zu groß für den Blog. Zum Schluss bin ich noch den Strand in Dunkeln entlanggeschlendert, was einen sehr schönen Ausblick bietet!
Auf dem Weg ins Hotel in Shimbashi hab ich mir Sushi geholt in einem Standing Sushi Lokal. Die Gegend hat woll billige Izakaya für Salarymen. War interessant, die meisten haben zum Sushi auch ordentlich getrunken. Sehr lecker.
Ich war noch nicht sattPachinko mit NGEWerbung für aktuelle Anime-Hits in der Metro
Schnell ins Hotel, Rucksack abgegeben, auf zum Mogra.
Noch eine kleine Stärkung danach.
Auch wenn die Party nicht ganz so war wie erwartet, war es ein interessantes Event. Die gute Stimmung war deutlich zu spüren, auch wenn die Japaner anders feiern als in Deutschland. Es wird viel weniger getanzt, aber jeder wollte einfach nur eine gute Zeit und Spass haben. Sehr viel Idol-Musik, nicht ganz meine Richtung. Für meinen Geschmack zu wenig Techno/Remixe, dafür dass es DJs sind, aber da muss man vielleicht auch nur die richtige Party erwischen – ich muss die Partys nehmen, die zur Zeit stattfinden. Gegen Ende wurde es etwas mehr Techno. Eine etwas bekanntere Schauspielerin war auch Gast-DJ, Nakamura Eriko, bei ihr war auch filmen verboten. Zwei lokale DJs und Orgas haben auch mit mir geredet und mir ’nen Drink ausgegeben. Teilweise wurde kostenlos Sekt verteilt. Die Soundanlage war sehr gut und es liefen Visuals hinter dem Pult und an den Seiten, sehr immersiv. Hab ich so in Deutschland noch nicht gesehen. Wow. Schöner Abend, aber anstrengend.
Ich merke langsam, wie mir die Energie ein wenig ausgeht und bin froh, wenn ich morgen in Tokyo bin, wo nur noch 1-2 kulturelle Punkt auf der Liste stehen und der Rest Shopping und Popkultur sein wird. Kyoto vorgestern war echt anstrengend.
Ich hatte heute mehrere Möglichkeiten, mich aber für die gemütlichste (und teuerste) entschieden. Ich bin noch mal zum Schloss Osaka gefahren, um noch mehr durch den Außenbereich zu spazieren und um die Geschäfte abzuklappern, die am Montag schon zu hatten. Der Schloßgarten warb mit Kirschblüten, die noch gar nicht da waren. Es gab mehrere Läden, die auf Detektiv Conan/Osaka-Schloss ausgelegt waren. Sicher eine Freude für jeden Fan. Ich habe mich heute mal entschieden, unkonventionell einen Burger zu essen. Einen Osaka-jo Burger. In der Auslage sah der echt lecker aus. Als ich ihn bekommen hab, hätte ich ihn am liebsten zurückgegeben. Naja, war trotzdem halbwegs lecker. An einem Gebäude in Park wurde Live-Musik gespielt, Eintritt war frei. Wenn ich das richtig verstanden habe, waren das Jugendliche Newcomer-Bands. Nett.
Danach bin ich wieder nach Nippombashi gefahren, gemütlich Schaufensterbummeln.
Hätte ich das gewusst, hätte ich mir die teuren Hotels gespart. Umgerechnet 40€ für 3 Nächte. Nein, ich weiss natürlich, dass es sowas gibt, sowas stellt allerdings eher die letzte Alternative da, wenn man z.b. die Bahn verpasst oder kurzzeitig obdachlos ist. Vor 10 Jahren hatte ich ähnlich günstige Absteigen, aber ich brauche mittlerweile mein eigenes Bad.
Nun war die andere Hälfte der Straße dran. Da waren einige Figurenläden dabei, eine stach besonders mit seiner Auswahl hochwertiger Figuren heraus. Bei den Preisen dreht sich einem der Magen um, und das obwohl der Yen im Moment sehr günstig ist (100Yen = 55 cent, 2020 waren es eher 90 oder 100 Cent, meine ich).
Echte Sexpuppen, glaube ich. Hier findet man alles. Und manchmal geht man ein Stockwerk höher und ist plötzlich in so einer Abteilung.Echte normale Puppen gibt es auch. Die sind auch nicht ganz so teuer. Aber immer noch teuer.Retro-Laden gibt es auch einige.
Viel gibt es heute nicht zu erzählen, da ich den Tag eher zur Entspannung nutzte. Ich bin abends dann in die andere Anime-Bar – Anime Cafe & Bar CUE LAMP – gegangen um dort Abend zu Essen und dann gegen 21 Uhr schon ins Hotel. Schlaf nachholen, damit ich morgen früh fit bin, auch wenn ich keinen Stress habe. Der Bahnhof ist nicht weit und mein Zug fährt um halb 12. Allerdings möchte ich morgen Abend ins Mogra, was eh auf meiner Liste steht, aber morgen scheint auch noch eine große Party mit halbwegs bekannten DJs zu sein. Jawoll!
Die Bar hatte einen netten Charme, war hübsch eingerichtet und auch gut besucht. Die Essensauswahl war eher speziell, also probierte ich eine Pizza. Die war auch eher speziell. Und teuer war es dort auch. Dafür einwandfreier Service, eine schöne, offene Stimmung m und nette Leute. Auch ein Crossdresser war dort – toll. Und wenn man das Klo betrat, ging der Deckel automatisch hoch. Verrückt. Ich brauche auch eine japanische Toilette, die sind so viel besser.
Aufgrund des gestrigen Tages bin ich heute relativ spät losgezogen und habe mich für einen ruhigen Shopping-Tag in Dendentown bzw Nippombashi entschieden, das „Elektroviertel“ Osaka. Zuerst bin ich aber durch Shinsekai gewandert, was nachts wohl beeindruckender sein soll.
Was für eine perverse KalorienbombePOV von unter dem Turm
In Shinsekai waren viele Läden, die zum Trinken einladen und bei denen man vor der Tür gelockt wird und auch viele Gluecksspiel-ähnliche Sachen. Und obwohl es Mittags war, war sehr viel los. Weiter geht’s nach Dendentown:
Gekauft In Japan klaut man besser nicht (sollte man natürlich nirgendswo)Die Haare 500€, ich kenn das Spiel nicht mal
Komplette Reizüberflutung! Und mein Geldbeutel leidet auch.
Nachdem ich noch eine Stunde im Gamecenter verbracht habe, war es 20 Uhr, um die Uhrzeit schließen die meisten Läden. Ich habe gerade mal die halbe Straße geschafft.
Nun war es dunkel und Mädchen stehen schon in einer Reihe und machen Werbung für Bars, das ist echt ein komischer Anblick.
Das waren eigentlich viel mehr, aber ich wollte das nicht so offensichtlich fotografieren.
Als Absacker habe ich mich entschieden, eine Anime-Bar aufzusuchen. Mal was anderes, als irgendwo einfach nur zu futtern. Und in der Gegend gibt es auch zwei davon. Die eine hatte heute zu, also fiel die Wahl leicht. Ab in die Anime Bar Caoff Discovery. Als ich ankam, war gerade mal eine Person neben der Barkeeperin da. Das war allerdings nicht schlecht, so kamen wir schnell ins Gespräch. Der Laden füllte sich aber trotzdem zügig.
Ich lernte einen Japaner kennen, der gerne Surival Games spielt. Da „spielen“ sie Krieg nach, wenn ich das richtig verstanden hab, mit Verkleiden in Uniform u.s.w., und Airsoft Guns. Recht abgefahren. Er wollte dass ich ihm die deutschen Wörter für 1-10 beibringe. Insgesamt konnte ich hier allgemein mal ein bisschen mit Japanern reden. Tolles Erlebnis.
Danach bin ich Dotonbori entlanggelaufen, hier findet DAS Nachtleben in Osaka statt. Sehr leckere Takoyaki geholt, und ein wenig den Fluss entlanggeschlendert. Dabei diesen lustigen Musiker in Wolfsmaske gesehen. Ich wollte noch kurz in diese psychedelische Bar reinschauen. Das Gebäude war schon leicht gruselig, der Eingang kaum zu finden. Die Bar war sehr klein und ich war der einzige Gast. Er hat die auf den Bildern zu sehende Beleuchtung auch erst eingeschaltet, nachdem ich bestellt hab.
Die Bar hat die ganze Nacht offen, ich frage mich wie das funktioniert oder ob ich einfach zur falschen Zeit da war. Der Besitzer war auf jeden Fall sehr nett, wir haben viel geredet und er hat mir einige Sachen empfohlen. Vor allem den Sonnenturm werde ich bei meinem nächsten Besuch anschauen. Für morgen war er schon ausgebucht, und übermorgen geht es nach Tokyo. Auf jeden Fall abgefahrener Schuppen. Ich habe nur ein Bier genommen, aber er verkauft auch einen Cocktail in den ersten CBD-Liquid mischt. Leider konnte ich nicht lang bleiben da in Japan kurz nach 12 die letzten Züge fahren.
Heute geht es nach Kyoto. Eine wunderschöne kulturelle Stadt mit vielen Tempeln. Da ich hier schon einige Tage verbracht habe, kenne ich auch schon einiges. Vor kurzem habe ich Kyousougiga gesehen, ein wundervoller Anime – sehr inspiriert von Alice im Wunderland – welcher in einer Spiegelwelt Kyotos spielt, und viele der Schauplätze sind vom echten Kyoto inspiriert. Da bietet es sich doch an, diese zu besuchen. Den Kurama Tempel habe ich bewusst ausgelassen, da dieser wohl mehr oder weniger einen ganzen Tag einnimmt, und einen steilen langen Weg beinhaltet.
Mein erstes Ziel war also der Kozan-ji. Eine Stunde Fahrt mit 2 Metros und einem Bus und ich war da. Bei der Busfahrt dachte ich mir schon, uff, das sind wieder steile Straßen in den Bergen. Aber gut, aufs Handy schauen und ablenken. Laut Internet ist es vom Bus 1 Minute und laut Google flach.
Leider war mir diese Minute Weg zu heftig und ich musste aufgeben und umdrehen. Das kann doch nicht wahr sein..
Hier hoch war schon ein Kampf (und runter noch schlimmer) Mit Geländer hätte ich mich vielleicht in diese Kurve getraut.
Sehr schade, weil das nicht nur ein zentraler Ort im Anime darstellt und ein sehr schöner Tempel sein soll – auch sind hier die Chojuugiga zu sehen – die ältesten Manga Japans, die antropomorphe Tiere zeigen sollen und als Nationalschatz gelten. 😥
Also wieder mit dem Bus die Berge runter, umgestiegen – zum Umsteigen musste ich ein wenig laufen und dabei fing es sinnbildlich passend an zu regnen – und dann zum Genko-an. Da ist es zumindest nicht steil. Und was erwartet mich da:
Es darf einfach nicht wahr sein. Das ist genau die Zeit, in der ich in Kansai bin, ich hatte also gar keine Chance. So habe ich 0 von 3 Pilgerorten von Kyousougiga gesehen. Gut, der Fushimi Inari ist auch noch ein Ort, aber den kenn ich schon. Vielleicht geh ich da trotzdem später hin, der soll toll sein wenn es dunkel ist und hat rund um die Uhr geöffnet.
Es gibt noch ein paar weitere Orte, die für Anime benutzt worden sind und auf meiner Liste stehen. Der nächste ist die Matsugasaki Brücke aus K-On!, mal schauen, ob ich die sehen darf. Als erstes war die Matsugasaki Brücke dran:
Ein paar Meter weiter war direkt die Shugakuin Station. In echt sah sie ein bisschen heruntergekommener aus.
Nun einen langen Spaziergang weiter zur Kyoto University und Demachiyanagi:
Und noch einen Abstecher zum Ikeda-ya, das war allerdings nicht sehr spannend:
Damit war ich fertig und es war gerade mal 19 Uhr und am Schütten. Und dunkel. Der Philosophenweg lohnt sich nicht mehr, zu weit weg. Aner der Fushimi Inari ist in der Nähe. Wieso also nicht, auch wenn ich dabei meinen Regenschirm verloren habe, und mein Rucksack so nass würde, dass mein Reisepass leicht in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Hat sich trotzdem gelohnt:
Der Schrein, der ganz oben stehtAussicht von ganz oben
Ich bin dann einen anderen Weg runter, was mich irgendwann auf einen dunklen Waldpfad gebracht hat,was ein bisschen (arg) unheimlich und ohne Handytaschenlampe nicht machbar gewesen wäre. Ich kam dann auch zwischen irgendwelchen Häusern fernab der nächsten Haltestelle raus. Insgesamt habe an dem Tag wieder die 35000 Schritte geknackt. Leider etwas durchnässt und viel zu spät erst wieder im Hotel.
Heute habe ich mich für Nara entschieden. Dies ist mein dritter Besuch in dieser wunderschönen Stadt. Beim ersten Mal hab ich den Blog noch nicht geführt, das zweite Mal ist hier zu finden. Trotzdem gibt es was zu berichten. Google Maps hat mich komischerweise zur Tennoji Station anstatt zum Hbf geschickt (habe nur Nara eingegeben, ist mir aber erst unterwegs aufgefallen), was sowohl den Start als auch das Ende der Reise veränderte. Die Haltestelle lag direkt an der Einkaufsstraße, also bin ich erstmal die langgegangen um zu frühstücken. Dort hat es mich ins Kamaiki verschlagen. Sehr leckere Udon. Nun aber auf Richtung Park.
In Japan ist Monat der SuizidpräventionLeckeres Udon, vom Internet empfohlen (war auch sehr gut besucht)
Heute wollte ich zum Kasuga Taisha Schrein. 1. Wollte ich eh in diese Richtung, da ich dort noch nicht wirklich war. 2. Wurde mir im Netz empfohlen, dass die dort zu kaufenden Omikuji besonders schön sein sollen.
SüßUnd das sind sie auch.Was ein Schnappschuss. Es waren kaum Rehe um den Tempel. Es kamen dauernd Leute rein und raus, wodurch Licht reinkamWenn es aber dunkel war, war es super
Ich bin dann noch ein bisschen hinter der Schrein gewandert, wo lauter kleine Schreine auf einen gewartet haben, dann aber auch umgedreht, da ich noch was sehen wollte und den Weg ja auch zurücklaufen muss. Ich hab mich dann spontan entschieden, in das Kasuga Taisha Museum zu gehen, welches für seine 700 Yen Eintritt sehr klein war – aber das war gut, denn ich hatte schon wieder nicht mehr so viel Zeit. Oben durfte man nicht mehr fotografieren, aber da waren nur noch größere Trommeln und Schwerter.
Als nächstes stand der Yoshikien auf dem Plan, ein wunderschöner Garten, den ich jedesmal besucht habe und der zum Entspannen einlädt. Am Nandai-mon, dem südlichen Tor vom Todai-ji vorbei. In den Todai-ji gehe ich nur, wenn ich noch die Zeit habe, ist zwar beeindruckend, aber der Garten ist mir lieber.
Wir hatten Viertel nach 4 und der Garten schließt um 5 Uhr. Aber der Gärtner oder was auch immer meinte, die ganze Zeit rumlaufen zu müssen und „Closing Soon“ die Leute darauf hinweisen zu müssen, dass der Garten bald zumacht. Wenn man will, ist man in 5 Minuten durchgelaufen. Das hat gestört. Um 20 vor 5 wollte ich dann den hinteren Ausgang nehmen im schneller zum Todai-ji zu kommen, aber der hat mich nicht mehr in den hinteren Bereich gelassen. 20 Minuten vor Schließung. Er hat mich glaube ich auch gar nicht verstanden, dass ich gehen wollte beziehungsweise gar nicht zu gehört. So hat er mir meinen zur Entspannung gedachten Besuch ziemlich vermiest. Google Rezensionen berichten davon übrigens auch – jetzt unter anderem auch ich.
Also mit kleinen Umweg noch zum Todai-ji und eine Minute vor Einlassschluss bin ich noch durch das Tor. Und das war es wert – kaum Leute und ich konnte am Ende ein Foto machen, auf dem keine Leute zu sehen sind. Hier eigentlich unmöglich!
Hinamatsuri
Auf dem Rückweg bin ich noch durch die Shoppingmeile gewandert. Ich wollte über den Hauptbahnhof Nara zurückfahren, weil dort ein Reh mit aktuellem Datum stand vor 6 Jahren. Diesmal leider nicht. 🤷 Dafür durfte ich eine halbe Stunde am Bahnhof warten, weil keine Züge fuhren. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann wohl wegen Personen im Gleis. Da macht selbst die japanische Pünktlichkeit nichts. Und weil es so spät war, als ich zurück war, gab es wieder Ramen. Aber wieso auch nicht.