
In Haneda angekommen, wollte ich meine eSim aktivieren. Leider hat es nicht funktioniert. Also erstmal W-Lan finden und rausfinden wieso. Stellt sich heraus, dass man Roaming aktivieren muss. Kann ja niemand ahnen, sowas stellt man ja wegen den Gebühren eigentlich nicht ein. Egal, nun günstiges Internet in Japan ohne W-Lan-Hopping.
Ich hatte aber auch nicht viel Zeit, und wie sich herausstellt musste ich den Koffer wieder holen und neu einchecken. Das wurde mir in Frankfurt anders mitgeteilt. 🙄 Das setzte mich etwas unter Druck.
Eigentlich wollte ich noch die Welcome Suica Card holen, eine Karte mit der man einfach die Busse und Bahnen bezahlen kann. Hab sie extra vorbestellt. Am Schalter angelangt hieß es ich müsse warten. Das wollte ich nicht, also Bestellung gecancelt, jetzt muss ich in Sapporo eine normale holen. Bin dann wieder eingecheckt anstatt erst mal Geld abzuheben. Hinter dem Check In hab es nur einen Automaten und da haben beide Karten nicht funktioniert. Toll. Hoffe, es gibt in Sapporo kein Problem – sonst hab ich ein Problem. Läuft also alles nicht ganz so flüssig wie bisher.
Man soll nur 10 Minuten vor dem Boarding am Gate sein. Und tatsächlich hat das gereicht. Wahnsinn.
Flug war kurz, Geld abheben hat hier geklappt (puh), nächster Plan war Ebisoba Ramen, eine Empfehlung des Internets. Sie Schlange war so lang, dass ich mich dagegen entschieden habe, schade. Also ab zum Hotel und in Sapporo was zu essen suchen.

Nach dem einchecken endlich geduscht, bin ich zum Hauptlokal des Ebisoba Ichigen, konnte dabei die Stadt erkunden. Das Hauptlokal war fast voll, aber Platz war da. Das besondere ist, dass die Brühe hier auf Shrimps basiert (meist Nur Soya/Miso, manchmal Schweineknochen). War definitiv lecker. Aber ich hätte ungern dafür solange gewartet wie ich am Flughafen hätte müssen.

Nebenbei habe ich einiges von Susukino, dem lebendigsten Stadtteil von Sapporo gesehen.




Im Anschluss bin ich noch die Tanukikoji Shopping Street entlanggelaufen.
Dort gibt es das in Japan in den lebendigen Vierteln übliche, Gashapon, Patchinko, Maid-Cafes, Läden mit Greifarm-Slots und Geschicklichkeitsspielen, Bars die auf Spass und Alkohol aus sind, u.s.w. Also jede Menge Spaß und Glücksspiele.








An einem Geschicklichkeitsspiel hab ich mich auch ausprobiert, hat Spaß gemacht und war gar nicht mal teuer, 50 Cent für knapp 15 Minuten, maimai Circle. Gibt’s nur leider in Deutschland nicht.

Danach hab ich noch einen Abstecher zum Odori Park gemacht, mit Aussicht auf den Fernsehturm (auf das hochfahren verzichte ich dankend). Das Wetter war übrigens die ganze Zeit bescheiden, Regen bis Schneefall.








Und weil ich noch nicht lange genug wach bin, hab ich am Ende einen Abstecher in die Precious Hall gemacht. Anscheinend sehr bekannt für das fabelhafte Soundsystem, eines der besten Japans und auch international angeblich bekannt.


Mehr Fotos gibt’s aber nicht, da drinnen keine Fotos erlaubt waren. Der Sound war echt gut, die Musik für mich etwas zu ruhig (aber laut!), aber hat Spaß gemacht. Jetlag scheint bei mir das Gegenteil zu bewirken, aber wenn man schon mal hier ist..
