05. März 2026 – Sapporo

Da ich etwas Schlaf nachholen musste und gestern spät wurde bin ich heute etwas später gestartet. Dank den Putzfrauen und den hellhörigen Wänden aber auch nicht zu spät. Als erstes hab ich mich mit einem leckeren Curry auf der Straße gegenüber gestärkt.

Danach ging es dann am Odori Park vorbei zum Clock Tower. Der nette Guide im Inneren hat mit allen Leuten gequasselt, auch mit mir und auch ein Foto für mich gemacht.

Weiter zum Former Hokkaido Government Office Building. Habe mir unterwegs einen Kaffe aus dem Kühlregal geholt, ohne Milch, null Kalorien. Schmeckte aber Scheisse.. wie kälter Kaffee. 😅

War ganz nett, sehr Amerikanisch. Bin aber Recht schnell durch. Also nächstes stand das Hokkaido University Museum auf dem Plan. Der Typ auf dem Foto mit mir war hier auch ein paar Mal zu sehen (Dr. William Smith Clark), der scheint hier bildungstechnisch einen starken Eindruck hinterlassen zu haben. Das Museum war nicht schlecht, viele verschiedene kleine Ausstellungen, meist mit Forschung verbunden. Einige Tierpräparate, sowas sieht man nicht so oft. Und Bären gibt es in Japan ja wirklich. Habe zum Glück noch keinen echten gesehen.

Danach bin ich über den Sapporo Bahnhof (den ich bis jetzt noch nicht gesehen habe) –

über den Underground Pedestrian Space wieder Richtung Susukino (dort ist das Hotel) wieder zurück. Den Eingang zu finden war gar nicht so einfach, bin eine Weile im den Bahnhof herum geirrt.

Durch den späten Start habe ich heut also nicht so viel geschafft. Warum schließt auch alles gegen 17-18 Uhr, wenn es dunkel wird. Aber die Sehenswürdigkeiten sind hier überschaubar. Die Kälte ist echt anstrengend, aber es ist schön, so viel Schnee im sich zu haben. Überall sind weiße Flächen, hohe Schneeberge, wie ich wie ich sie in Deutschland vor 20 Jahren vielleicht Mal gesehen habe.

Heute Abend gibt es für mich Jingisukan (Dschingis Khan) zum Abendessen, eine Spezialität Hokkaidos.

Man muss es selber machen und eigentlich wollte ich All you can eat, das geht aber erst ab zwei Personen.  War trotzdem lecker und interessant. Leider stand nicht da, aus welchem Teil des Lammes das Fleisch war. Lamm, „besonderes“ Lamm und Hammelfleisch waren die Sorten.