13. März 2026 – American Village, Chatan, Okinawa

Wieder fallen die Fähren aus. Als ich los bin, meinen alternativen Plan umzusetzen, war mir auch klar warum. Da waren die kühlen Winde gestern ein Witz gegen, wie der Wind heute geblasen hat. Gut, dass ich nen Pulli mitgenommen habe – gestern bin ich nur in Shirt und kurzen Hosen los. War trotzdem kalt, wenn der Wind kam. Teilweise so stark, dass man seinen Körper gegendrücken musste (Böen bis zu 70km/h).

Nach dem 2. Weltkrieg wurde Okinawa von den USA verwaltet. Das merkt man in Naha auch hier und da. Allein schon Tacoreis, aber auch Champuru – das ich hoffentlich noch essen werde – was so viel wie Mix bedeutet, aber auch an den Menschen merkt man das. Hier können auch erstaunlich viele Leute halbwegs Englisch. Aber in Chatan gibt es die American Village, die das ganze touristenmäßig auf die Spitze treibt. Im Endeffekt ist das wie eine grosse amerikanische Mall, in der auch viele amerikanisch wirkende Geschäfte und Restaurants zu finden sind.

Das war ganz nett, aber schon irgendwie absurd. Danach bin ich noch in das dortige Game Center gegangen, wo ich mir endlich eine aime-Karte geholt hab. Jetzt kann ich den Fortschritt in den Geschicklichkeitsspielen, vor allem maimai Circle, was es mit angetan hat, speichern. Wobei ich an einem Automaten diesmal einen Profi hab spielen sehen, hui – da bin ich noch weit entfernt von. Zudem habe ich noch ein wenig Geld für Gachapon rausgeworfen.

Danach habe ich mir noch ein Okonomiyaki gegönnt, diesmal die normale Version. Klar hätte ich hier auch ganz amerikanisch einen Burger oder Rumpsteak zu mir nehmen können, aber naja. Das schmeckt in Deutschland wahrscheinlich besser.