Und wieder einmal heißt es Sachen packen und bis 10 Uhr auschecken. Mein Koffer ist langsam etwas voll und ich glaube auch schon zu schwer. Ich habe jetzt schon eine Extratüte, die ich rumschleppen muss. Zum Glück muss ich heute nicht fliegen.





Im Bahnhof schnell ein kleines Curry gefrühstückt, hab ich mir heute vorgenommen, ein Bento zu holen. Hab ich damals nicht gemacht. Das werde ich dann schön gemütlich essen. Ich hab mir einen reservierten Fensterplatz mit Aussicht auf den Fuji geholt. Bin gespannt.






Alles läuft geregelt, pünktlicher kann ein Zug nicht losfahren. Die Beinfreiheit ist Wahnsinn. Zug fahren in Japan ist echt besser als fliegen. Und auch besser als Zug fahren in Deutschland. Ich bin auch nur aufgrund der langen Distanzen geflogen. Ab Kyoto ist auch noch der Platz neben mir frei, herrlich.
Seit 2 Jahren kann man im Shinkansen nicht mehr rauchen. Ist mir seit 2 Jahren auch egal, aber trotzdem irgendwo schade, das hatte mir die letzten beiden Reisen doch sehr gefallen, im speziellen Raucherbereich während einer Zigarette die vorbeiziehende Landschaft zu betrachten.






Dafür habe ich diesmal ein leckeres Bento genossen. Während im ÖPNV essen und trinken nicht geduldet wird, ist es im Shinkansen üblich und in Ordnung.




Das Zimmer ist echt klein, aber für Tokyo normal. Außerdem ist es nett eingerichtet. Es gab keinen Aufzug, aber der Check-In-Mensch hat von sich aus meinen Koffer in den dritten Stock getragen. Der Arme.
Da gerade mal 15 Uhr ist, schnell Zeug abgeladen und wieder los. Den Rest des Tages nutze ich um nach Odaiba zu fahren. Vor 10 Jahren bin ich mit Mira und einer Freundin von ihr über die Rainbow Bridge gelaufen. Das ist mir lebhaft in Erinnerung geblieben. Heute nehme ich die Bahn. 😊 Odaiba ist ein Teil Tokyos, der von Wasser umgeben ist. Eine schöne Gegend, auch ein bisschen Strand, wenn ich mich recht entsinne. Ich wäre so oder so hingefahren, aber heute schon, weil dort ein Event von Mahou Shoujo Madoka Magica – meine Nr. 1 Empfehlung, was Film und Fernsehen betrifft – stattfindet, das morgen endet. Das Event ist wegen dem neuen Film, der erst 13 Jahre nach dem letzten in die japanischen Kinos kommt, und zwar eigentlich im Februar, so dass ich in mir hätte anschauen können. Jedoch wurde der Film im Januar (ein weiteres Mal) verschoben, auf den August. 🙄 Schade. Die Events finden trotzdem statt, immerhin.
















Danach hab ich noch die lebensgroße Gundam-Statue angeschaut, die pünktlich als ich da war eine nette Lichtershow geliefert hat. Das Video ist leider etwas zu groß für den Blog. Zum Schluss bin ich noch den Strand in Dunkeln entlanggeschlendert, was einen sehr schönen Ausblick bietet!







Auf dem Weg ins Hotel in Shimbashi hab ich mir Sushi geholt in einem Standing Sushi Lokal. Die Gegend hat woll billige Izakaya für Salarymen. War interessant, die meisten haben zum Sushi auch ordentlich getrunken. Sehr lecker.





Schnell ins Hotel, Rucksack abgegeben, auf zum Mogra.







Auch wenn die Party nicht ganz so war wie erwartet, war es ein interessantes Event. Die gute Stimmung war deutlich zu spüren, auch wenn die Japaner anders feiern als in Deutschland. Es wird viel weniger getanzt, aber jeder wollte einfach nur eine gute Zeit und Spass haben. Sehr viel Idol-Musik, nicht ganz meine Richtung. Für meinen Geschmack zu wenig Techno/Remixe, dafür dass es DJs sind, aber da muss man vielleicht auch nur die richtige Party erwischen – ich muss die Partys nehmen, die zur Zeit stattfinden. Gegen Ende wurde es etwas mehr Techno. Eine etwas bekanntere Schauspielerin war auch Gast-DJ, Nakamura Eriko, bei ihr war auch filmen verboten. Zwei lokale DJs und Orgas haben auch mit mir geredet und mir ’nen Drink ausgegeben. Teilweise wurde kostenlos Sekt verteilt. Die Soundanlage war sehr gut und es liefen Visuals hinter dem Pult und an den Seiten, sehr immersiv. Hab ich so in Deutschland noch nicht gesehen. Wow. Schöner Abend, aber anstrengend.
