Da hab ich wohl etwas Pech gehabt. Die Fähren fahren immer noch nicht. Schwimmen hab ich abgeschrieben, das kann ich zur Not auch woanders. Selbst wenn morgen die Fähren fahren, ist mir das zu riskant, da ich am Montag im 5 auschecken muss, um zum Flughafen zu kommen. Falls dann die Fähre zurück ausfällt, habe ich ein Problem. So kann ich aber die ganzen kulturellen Punkte abklappern.
Zuerst das Japanese Navy Underground Headquarters – wieder einmal zu Fuß auf den Weg gemacht, so sind die Eindrücke intensiver und eine Busfahrt hätte kaum Zeit gespart. Zur Stärkung gab es heute Go-ya Champuru mit Miso Suppe und Reis. Interessant und lecker. Damit wären die kulinarischen Punkte Okinawas abgehakt.











Japanese Navy Underground Headquarters:












Danach mit dem Bus weiter zum Okinawa Prefectural Museum & Art Museum.
Busfahren ist hier echt schlimm. Hier herrscht leider nicht die japanische Pünktlichkeit, bei jedem Bus habe ich immer 10 Minuten aufwärts warten müssen. Das ist besonders nervig, da die Busse hier vielleicht einmal die Stunde fahren. Der Bus fuhr auch viel länger als angegeben aufgrund des Verkehrs. Zu Fuß wäre ich genauso schnell gewesen.
Egal, weiter Kultur. Davor habe ich mir noch bei einem Bäcker ein Knoblauchbrot geholt, das wie eine Seele aussah. War sogar ganz lecker. Brot ist hier normalerweise nicht so der Hit, Grade wenn man deutsches Brot kennt. Das Museum war sehr modern aufgebaut und auch ganz nett. Leider kaum englische Beschreibungen. Daher bin ich eher durch geschlendert und habe betrachtet. Ich habe erst nur ein Ticket für das Museum geholt, weil ich nicht wusste, wie ich mit der Zeit hinkomme. Hat aber nicht sehr lang gedauert, also habe ich mir noch ein Ticket für das Kunstmuseum geholt.


















Auch das Kunstmuseum war nicht sonderlich zeitfressend. Es lief auch ein 120-minuetiger schwarz-weiß-Film, den wollte ich mir aber nicht anschauen. Danach habe ich mich noch entschieden, die temporäre Ausstellung anzuschauen, die 3x so teuer war. Netterweise hat die Dame am Ticketverkauf von sich aus angeboten, die 3 Tickets zu einem Kompletticket upzugraden, obwohl ich die beiden anderen Tickets schon gekauft habe. Die temporäre Ausstellung war sehr interessant:
























Die letzten 3 Bilder waren vor dem Museumsgebäude.
Noch ein paar Eindrücke der Stadt, und von meinem Abendessen. Ich hab mich endlich mal in ein Izakaya getraut. Habe ich bis jetzt noch nicht gemacht, ist eine Art Bar, in der man normalerweise in Gruppen hingeht, trinkt und das Essen teilt. Aber auch einzelne Gäste sind gern gesehen. Mozuku Tempura ist auch eine Spezialität Okinawas, war auch sehr lecker. Die letzten 3 Sachen habe ich leider nicht fotografiert, war aber eigentlich nur nochmal ein Teil von dem was ich schon bestellt habe. 3 Getränke dazu, und das für gerade mal 25€. Wow.









