4 Uhr aufgestanden. 5 Uhr Check-Out ias dem Hotel. Dann zur Schwebebahn, darf ich die auch einmal fahren. Komplett überfüllt. 6 Uhr am Flughafen. 6.30 hinter der Sicherheitskontrolle. Die Geschäfte haben noch zu oder machen gerade auf. Uff. 7.30 im Flugzeug.
Und auf nach Osaka. Damit ist der Teil meiner Reise mit den Orten die ich noch gar nicht kannte vorbei. Sapporo war spannend, außerdem war der Schnee toll, Fukuoka hat mir am besten gefallen, von der Stadt und vom Essen. Okinawa war nett, gesehen zu haben, aber hat mir nicht so gefallen. Die nicht-japanischen Einflüsse sind wohl zu groß. Ich war glaube ich auch nicht in der besten Gegend und hatte Pech mit dem Wetter. Der ÖPNV war nicht so gut und es war auch relativ dreckig.

In Osaka war ich auf jeder meiner Reisen, 2020 bin ich sogar von dort gestartet. Ein wichtiger Punkt dieses Mal ist das Osaka Schloss, das nun mittlerweile fast 10 Jahre auf mich warten musste! 2016 war ich schon am Eingang, aber leider ein paar Minuten nach dem letzten Einlass (obwohl es noch offen hatte). 2020, tja, dank Corona war zwar wenig los in Japan, und man musste sich nirgends lange anstellen, aber dafür hatten auch einige Orte geschlossen, unter anderem das Schloss. Mal schauen, ob es diesmal klappt!
Des Weiteren kann man von Ōsaka wunderbar Tagesausflüge nach Kyoto, Nara und Himeji machen. Im Nachhinein hätte ich mal lieber ein Tag mehr Osaka oder Fukuoka gemacht und einen Tag weniger Okinawa.
Nun denn, so war ich gehen 11 Uhr schon in Namba (vom KIX Flughafen muss man ne Weile fahren in die Stadt). Koffer in ein Schließfach gepackt, bin ich losgezogen. Dendentown und Dotonbori hebe ich mir wohl für einen anderen Tag auf. Erst einen kurzen Abstecher zum Namba Yasaka Schrein nach Süden – der ist bekannt für den riesigen Löwenmund und war auch entsprechend gut besucht. Dann nach Norden: Heute besuche ich mal America-mura, was direkt neben Dotonbori liegt, ich aber nie bewusst besucht habe. Dort habe ich mir erst mal die bis jetzt leckersten Takoyaki geholt – in Osaka sind die echt am besten.















Weiter zum Schloss. Den Hinweg bin ich gelaufen, um Eindrücke zu bekommen und Essen zu finden. Da ich Lust auf Tonkatsu hatte, habe ich mich für ein Café entschieden, dass das anbot. War glaube ich nicht die beste Wahl, aber egal. Das Café war ganz nett, aber es lief sehr schnulzige Musik, die sich wie Backstreet Boys anhörten, nur schnulziger. Auf Englisch, aber glaube, japanische Musiker.

























Wie man sieht, habe ich diesmal mein Ziel erreicht. Ich bin ins Schloss gekommen. Als ich die Schlange gesehen habe, dachte ich, das wird schon wieder nichts (ich war etwas knapp dran). Clever, wie ich bin (bzw. stand es im Internet, wenn man nach dem Schloss googlet), habe ich mir über klook einfach online ein Ticket gekauft, bin innerlich lachend an der Schlange vorbei und sofort reingekommen. Vor 10 Jahren wäre der Besuch für mich als Student sinnvoller gewesen, das ganze mutete wie eine Geschichtsstunde über die Sengoku-Zeit, Toyotomi Hideyoshi und die Belagerung von Osaka an. Von den interessanten Sachen dürfte man keine Fotos machen. Zudem war es sehr voll. Deswegen war ich nicht so beeindruckt. Egal, Hauptsache geschafft. ✔️ch wollte ein Foto von genau diesem POV von vor 10 Jahren gemacht haben. Heute wandelte ich also auf alten Wegen.



Naja, nicht ganz die selbe Stelle, aber ich hatte das Bild nicht dabei.
Nun, interessanterweise habe ich auf dem Weg Werbung für das Kaiyodo Figure Museum Miraiza Osaka-jo gesehen. Dieses liegt auf gleicher Höhe in einem Gebäude neben dem Schloss und hat auch ein wenig länger offen als das Schloss.




























Das Museum war in verschiedene Räume aufgeteilt, die jeweils ein anderes Thema behandelten. So waren neben Anime und Superheldenfiguren auch Tierfiguren, Kaiju, und Figuren, die man beim Kauf von Süßigkeiten bekommen konnte (ähnlich unserer Ü-Eier) ausgestellt. Was soll ich sagen – dieser zufällige Fund hat sich definitiv gelohnt.
Damit geht ein langer Tag zu Ende. Eindrücke vom Heimweg & Abendessen (Es gab Ramen, weil in der Nähe des Hotels kaum was offen hatte, dies am scharfe Miso):











